N°5
the aviation

The story

Erzählungen nach erschuf Hugo R. Ensslins, der einstige Head Bartender des Wallick Hotels in New York, im Jahre 1916 diesen Klassiker. Ergänzend zum herkömmlichen Gin Sour fügte er Creme de Violette und Maraschino hinzu und der Aviation war geboren.

Zutaten

  • London Dry Gin
  • Italian Maraschino
  • Creme de violet
  • Sour
  •  

Zubereitung

Longdrinkglas mit Eis befüllen

5 cl eingießen und mit Organics Tonic Water auffüllen

Umrühren

Mit Zitronenzeste garnieren

Genießen

Perfektes
Controlling

Kosten können auf den Cent genau in der Kassa hinterlegt werden. Die Maßtabelle ermöglicht eine unmittelbare Standkontrolle im Lokal sowie im Lager.

100% Geschmack

Entwickelt mit Gastronomen und Bartendern für Gastronomen.

gleichbleiebende
Qualität

Jeder kann es verwenden – egal, ob Praktikant/-in, Lehrling, Chef de Rang oder Barkeeper/in. Der Gast hat immer ein gleichbleibendes, positives Erlebnis.

Chance / Zusatzverkauf

Der Gast kann das Cocktail-Erlebnis mit nach Hause nehmen und mit Freunden genießen. Dabei wird er von seinem Aufenthalt in Ihrer Location erzählen.

Aviation - The Aviation N°5

Einen Shaker nehmen und diesen mit Eiswürfeln (Ice Cubes) füllen. Eis kühlt nicht nur, sondern vereint das Schmelzwasser durch die Shake-Bewegung mit dem Liquid, so dass als Ergebnis ein perfekt abgestimmter Aviation entsteht.

In den mit Eis gefüllten Shaker 8 cl unseres Pre-Batched Aviation Cocktail geben, kräftig schütteln und im Anschluss in eine Coupette oder ein Martiniglas abseihen. Gekühlt ohne Eis genießen.


Wir empfehlen unseren No 5 Aviation als Longdrink mit Tonic. Hierfür nehmen Sie ein Longdrinkglas und füllen es mit Eiswürfeln. Anschließend geben Sie 5cl des Aviation hinzu und gießen mit Tonic auf. Nun nur noch kurz umrühren, mit Zitronenzeste garnieren und eine herrlich leichte Gin & Tonic Abwandlung genießen.

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Die Zutaten unseres N°5 The Aviation

Den Erzählungen nach erschuf Hugo R. Ensslins, der einstige Head Bartender des Wallick Hotels in New York, im Jahre 1916 diesen Klassiker. Ergänzend zum herkömmlichen Gin Sour fügte er Creme de Violette und Maraschino hinzu und der Aviation war geboren. In Anlehnung an die Luftfahrt, die in etwa zur selben Zeit aufkam und seiner himmels ähnlichen Farbe wurde der Cocktail Aviation (englisch für Luftfahrt) getauft.
Durch die Zusammensetzung aus einer Grundspirituose, einer Zugabe von Zitrus sowie einem Teil Zucker ist dieser Drink der Kategorie der Sours, genauer gesagt den International Sours, zuzuordnen. Die Gruppe der Sours ist in mehrere Untergruppen klassifiziert. Zum einen gibt es die International Sours, dazu zählen die Varianten New York Sour, New Orleans Sour und zum anderen die berühmten Fizz und Collins Varianten. Während sich die New York Sours durch die Zugabe von Rotwein auszeichnen, verleiht Orangenlikör dem New Orleans Sour seinen einzigartigen Geschmack. Die bekanntesten Sours sind mit Sicherheit der Daiquiri, Tommy’s Margarita, Cosmopolitan oder der Gin Fizz. Eine Zutat, die man häufig in Sours Abwandlungen findet, ist Eiweiß. Dieses wird durch Zugabe in den Shaker und durch kräftiges Schütteln zu einer sämigen Flüssigkeit, die dem Drink sprichwörtlich eine Krone aufsetzt.
Die Basis Spirituose, wie bereits erwähnt, bildet der Gin. Hier wird ein London Dry Gin verwendet. London steht hier nicht etwa wie oft vermutet für eine Herkunftsbezeichnung, sondern für die Art und Weise, wie der Gin hergestellt werden muss. Zum Beispiel wird die Beigabe von Zucker gesetzlich festgehalten. Es dürfen höchstens 0,5g pro Liter zugesetzt werden.
Weitere Arten von Gin sind der Distilled Gin, der Dry Gin und der Sloe Gin. Weitere Unterscheidungen gibt es nach geografischer Lage. Bekannte Sorten sind hier etwa der Plymouth Gin oder der New Western Dry Gin.
Die Geschichte des Gins beginnt im 12. Jahrhundert, als italienische Mönche die Kunst der Destillation von Spirituosen lernten und begannen, Alkohol als Basis für Medizin zu verwenden, die sie entwickelten. Viele dieser Arzneimittel basierten auf der heilenden Wirkung der Wacholderbeere. Dies zeigt bereits die Aromatisierung von Alkohol mit Wacholderbeeren.

Doch die eigentliche Erfolgsgeschichte begann im 15. Jahrhundert mit Dr. Franciscus Sylvius de la Boe, der Alkohol mit Wacholderbeeren kombinierte, um Nierenbeschwerden und tropisches Fieber zu heilen, unter dem holländische Siedler in Niederländisch-Ostindien litten. Er nannte seine Erfindung „Genievre“, das französische Wort für „Wacholder“.

Es dauerte nicht lange, bis der Gin den Tresen der Apotheke überwinden und sich einen festen Platz auf den Schanktischen erobern konnte – und zwar als Getränk. Zudem wurde der Name auf „Genever“ oder „Jenever“ verkürzt. Die britischen Truppen, welche im 17. Jahrhundert in Holland kämpften, nahmen den „Genever“ mit nach England und nannten das Getränk einfach „Gin“.

Im 18. Jahrhundert wurden auf alle Spirituosen-Importe die Steuern angehoben und die Steuern auf heimische Spirituosen gesenkt. Es produzierten immer mehr Destillerien in Hinterhöfen und nur wenige einen hochwertigen Gin. Dies führte in Verbindung mit dem zügellosen Überkonsum zum Anstieg der Todesfälle in London. Zwischen 1729 und 1751 wurden schließlich die acht Gesetze (Gin Acts) ins Leben gerufen. Der Durchbruch war das Gesetz, welches verbot, dass Destillerien weniger als 1800 Liter reinen Alkohol produzieren durften. Die machte den Weg frei für Marken, die wir heute kennen. Gordon’s begann im Jahr 1769, Plymouth 1791, Beefeater 1820 und Tanqueray 1830.

Durch die Ausdehnung des Empire auf Indien wurde Malaria zu einem Problem. Das Arzneimittel Tonic, welches zur Vorbeugung gegen die Krankheit eingenommen wurde, war aufgrund des Wirkstoffs Chinin unheimlich bitter. Um es genießbarer zu machen, wurden Gin und meistens eine Zitrone hinzugegeben. Dadurch entstand ein legendäres Getränk und der Gin Tonic war geboren. ­

Erst 2008 wurden die im Gin Act von 1751 vorgeschriebene Mindestproduktion von 1800 Litern aufgehoben. Dies hatte zur Folge, dass eine Produktion von kleineren Gin-Chargen erstmals seit mehr als 250 Jahren wieder möglich war. Neue Gins kamen auf dem Markt, was auch zu einer Verlagerung von Geschmacksgrenzen führte.

Wir nutzen für unseren Aviation einen Gin, welcher eine lange Geschichte mit sich bringt und bereits in den Anfängen, als der Aviation entstand, eine Rolle spielte. Die italienische Firma Luxardo, welche uns den Gin liefert, produziert bereits seit 1833. Jener Gin bringt Noten von Kardamom, Bitterorange, Zimt, Angelika, Süßholz und natürlich Wacholder mit sich, welche sich perfekt in den Aviation einbinden.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist der Luxardo Italian Maraschino. Dabei handelt es sich um einen Kirsch-Likör mit 32 % Alkoholgehalt. Er wird aus der Maraska-Kirsche hergestellt, eine spezielle Sauerkirschsorte, welche im Vergleich zu den herkömmlichen Kirschsorten kleiner ist, ein saftiges Fruchtfleisch und ein auffällig herbes Aroma aufweist. Für die Herstellung werden die Maraska-Kirschen in Alkohol eingelegt und anschließend mazeriert, oder in einer Maische vergärt und danach destilliert. Der Likör wird vor der Abfüllung für 2 Jahre in Eichenholzfässern gereift.
Die eingelegten Kirschen werden als Maraschino-Kirschen bezeichnet und gerne als Garnitur für Cocktail Klassiker, wie dem Whiskey-Sour oder dem Manhattan verwendet.
Dem Ardent Batch No 5 Aviation verhilft der Maraschino-Likör zu seinem unverkennbaren, fruchtigen Geschmack.
Créme de Violette, ein wesentlicher Baustein des Aviation, ist ein violetter Likör mit Veilchenaroma. Die Bezeichnung „Créme“ bezeichnet Liköre mit sehr hohem Zuckergehalt, welcher der Spirituose zu einer cremigen Konsistenz verhilft.
In den frühen 20er Jahren war Créme de Violette Bestandteil vieler Cocktails. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war er jedoch kaum mehr vorhanden, da ihn die meisten Likörhersteller nicht mehr produzierten. Daher verschwand er lange Zeit in der Rezeptur des Aviation Cocktail.
Heute wird er wieder in vielen Cocktails verwendet und ist in der Barkeeper Szene nicht mehr wegzudenken. Dem Ardent Batch No 5 Aviation verleiht er die unverkennbare veilchenblaue Farbe und den leichten, floralen Geschmack.
Um dem Aviation den letzten Schliff zu verleihen, geben wir einen kleinen Anteil Supasawa hinzu. Der aus Belgien stammende Cocktailmixer ist ein säuerlicher Blend aus fünf verschiedenen Säuren sowie Zucker, Salz und destilliertem Wasser. Er wird als Alternative für frischen Zitronen- oder Limettensaft verwendet.
Der Aviation Cocktail ist ein leichter, floraler Drink aus lediglich vier Zutaten, die jedoch nicht leicht miteinander in Einklang zu bringen sind.